Therapietreue

Für eine erfolgreiche Therapie und um mögliche Folgeerkrankungen zu verhindern, ist eine kontinuierliche und langanhaltende Therapie unabdingbar. Trotz der gestiegenen Anzahl der zur Verfügung stehenden Behandlungsmöglichkeiten sind einige Patienten unzufrieden mit ihrer Therapie, führen sie manchmal nicht nach den Anweisungen ihres Arztes aus oder brechen sie ganz ab. Je nach Therapieform – seien es topische und  Lichttherapien, Systemtherapien oder sogenannte Biologika – ist die beobachtete Therapietreue sehr unterschiedlich.

Warum kann ein Therapieabbruch oder eine Therapiepause für Sie von Nachteil sein?

  • Es kann zu einem verschlechterten Therapieerfolg und in der Folge zu einer weiteren Einschränkung der Lebensqualität führen.
  • Eine Unterbrechung der Behandlung kann die Wahrscheinlichkeit eines Wiederauftretens der Psoriasis und das Risiko von Begleiterkrankungen bei besonders schweren Verläufen erhöhen.
  • Außerdem kann die Wahrscheinlichkeit, dass Patienten wieder auf eine erneute Behandlung ansprechen, nach einer Therapiepause sinken.

Die eigene Therapietreue gewährleisten

Wenn Sie dauerhaft eine Therapie fortführen, kann dies dazu beitragen, dass Sie möglichst langfristig von der verschriebenen Behandlung profitieren und ein unbeschwertes Leben führen können – auch mit Psoriasis. Deshalb ist es wichtig, dass Sie im Gespräch mit Ihrem Arzt Ihre Bedürfnisse, aber auch Ihre Ängste und Befürchtungen in Bezug auf die Therapie ansprechen.

Die Therapie sollte sich ebenfalls leicht in Ihren Alltag integrieren lassen, d. h. auf Ihre persönliche und berufliche Situation ausgerichtet sein. Im Gespräch mit Ihrem Arzt erfahren Sie am besten, welche Behandlung für Sie in Frage kommt und welche Therapie am besten zu Ihren Bedürfnissen passt.