Mythen & Fakten

Viele Menschen begegnen Psoriasis mit Vorurteilen und Abneigung. Nicht zuletzt, weil noch immer viel gefährliches Halbwissen und falsche Behauptungen über die Erkrankung kursieren. Wir zeigen Ihnen, welche Fakten wahr sind und welche nicht stimmen. 

Falsche Mythen über Psoriasis (Schuppenflechte)

Psoriasis ist NICHT...

... ansteckend

  • Sie ist nicht die Folge einer akuten viralen oder bakteriellen Infektion. Sie können sich bei niemandem anstecken und können auch Ihrerseits niemanden mit Psoriasis infizieren.

... „nur" eine Hauterkrankung!

  • Psoriasis ist mehr als nur ein Hautausschlag oder eine unansehnliche Hautveränderung – sie kann sich auf Ihre körperliche und emotionale Gesundheit auswirken. Schuppenflechte verursacht genauso viel Belastungen und Behinderungen wie Diabetes und andere schwere Erkrankungen.

... etwas, das wieder weg geht!

  • Die Krankheit ist nicht heilbar und tendiert dazu, in Schüben aufzutreten und wieder abzuklingen; sie kann manchmal über lange Zeiträume symptomfrei verlaufen. Einige Patienten haben beobachtet, dass ihre Erkrankung zyklisch und nach bestimmten Auslösern, beispielsweise Stress, auftritt oder sich in bestimmten Jahreszeiten verschlechtert.
Aufklärung über Psoriasis (Schuppenflechte)

Psoriasis IST:

... eine entzündliche Erkrankung,

  • bei der sich die Hautzellen der betroffenen Areale alle 3 bis 6 Tage teilen, statt ca. alle 28 Tage. Dies führt zu erhabenen, schuppigen Hautarealen.

... sehr gut behandelbar

  • Es gibt eine Reihe von wirksamen Therapien, mit denen die Psoriasis behandelt und die Lebensqualität verbessert werden kann.

... häufig

  • Sie sind nicht alleine! Schätzungen zufolge leiden 2-3 % der Bevölkerung in Deutschland unter Psoriasis.

 

Es kann jeden treffen: 

  • Männer und Frauen haben das gleiche Risiko, an Psoriasis zu erkranken, und sie kann in jedem Lebensalter auftreten. Sie tritt zwar häufiger bei Kaukasiern mit nordeuropäischer Abstammung auf, ist aber bei Menschen aus allen Erdteilen diagnostiziert worden.